frei von ebenen

Der Entwurfsgedanke, das hochwertige Wohnen in dieser einzigartigen innerstädtischen Lage des Grundstücks zu würdigen, lässt die Ebenen des Gebäudes scheinbar auflösen und die Grenzen der Wohnungen zwischen innen   und außen aufheben. Die Bewohner haben die Möglichkeit Ihre Fahrzeuge - ob Auto oder Fahrrad - im nördlichen Teil des Grundstücks oder in den im Gebäudekubus integrierten Garagen zu parken. Über diese sowie über den geschützten, repräsentativen Haupteingang am Baltrumweg können Bewohner und deren Besucher das Gebäude über den hellen zentralen Treppenlauf betreten, um zu den vier hochwertigen Wohnungen des Hauses zu gelangen. Das Wohnhaus ist mit einem Fahrstuhl ausgestattet, sodass Bewohner barrierefrei ihre Wohnungen erreichen können.

Das Wohnhaus mit den vier Einheiten ist so konzipiert, dass zwei Maisonette-Wohnungen einen „Haus im Haus“ Charakter kreieren:
großzügig fließend angelegte Grundrisse im Erdgeschoss dieser Wohnungen bilden ein modernes Ambiente für Familien. Kochen, Essen und Wohnen in Verbindung mit dem urbanen Gefühl des Gartens zum Süd-Westen können von Eltern und Kindern gemeinsam genossen werden. Über interne Treppen gelangen die Bewohner in die privaten Bereiche im 1.OG. Dort bieten großzügige Flächen verschiedene Rückzugsmöglichkeiten.
Über das helle Haupttreppenhaus werden die beiden weiteren Wohnungen erschlossen. Im 1. Obergeschoss gelangen die Bewohner zu einer gemütlichen und hellen Einheit mit Loggia. Die vierte Einheit dieses Wohnhauses bildet die Penthousewohnung im Staffelgeschoss. Ein offener Grundriss mit großzügiger Verglasung nach Süden und zwei Dachterrassen vermitteln das Gefühl über der Stadt zu schweben.

In die formenstarke, kubische und monolithische Fassade sind große Glaselemente eingeschnitten, die immer wieder Bezug zu dieser exponierten Lage nehmen, Austritte bieten und uneingeschränkte Blicke nach Osten, Süden und Westen in die Umgebung freigeben. Verschiedene Nutzungen und Einteilungen des Hauses können an den gestaffelten Attikahöhen abgelesen werden und unterstreichen die Formensprache der weißen Putzfassade. Das Erdgeschoss aus einem dunklen Klinker spiegelt die gemeinschaftliche Basis des Mehrfamilienhauses wider und bildet eine homogene Formensprache zu der Putzfassade mit den anthraziten Fensterrahmen.
Die unterschiedlichen barrierefreien Grundrisstypen der Wohnungen mit eigenen Gärten, Loggien und Dachterrassen sind an verschiedene Lebenssituationen der Bewohner angepasst. Das Mehrfamilienhaus gewinnt großes Interesse unterschiedlicher Generationen - von der Familie mit Kindern bis zu Älteren - und bildet eine davon profitierende Hausgemeinschaft, die jedem Bewohner dieses Hauses ein Gefühl von Zuhause bieten wird.
Um eine nachhaltige und ökologische Wärmeversorgung des Bauvorhabens sicherstellen zu können wird mit modernster Technik gebaut.



Durch die hocheffiziente Gebäudehülle und ein Flächenheizsystem mit Niedertemperaturauslegung sowie einer Be- und Entlüftungsanlage wird der Heizwärmebedarf auf ein Minimum reduziert. Durch einen bivalenten Wärmeerzeuger, eine Kombination aus Sole-Wasser- oder Wasser-Wasserwärmepumpe und Solarthermie, besteht im Sommer die Möglichkeit einer Passivkühlung, die durch eine reversibel arbeitende Wärmepumpe möglich ist. Über ein Heizregister in der hocheffizienten Lüftungsanlage (WRG > 90%) wird die Trägheit der Flächenheizung minimiert und führt zu einem Heizsystem, dass sowohl den Anspruch von Energieeffizienz als auch Komfort zu 100 Prozent erfüllt. Über den zusätzlichen Einsatz von Photovoltaik, kann das Gebäude in Regionen von Null- oder Plusenergiehäusern vorstoßen und erfüllt somit jegliche zum jetzigen Zeitpunkt denkbaren Anforderungen an Energieeffizienz. Nach dem derzeitigen Stand der Planung wird mindestens der Energiestandard KfW 40 gewährleistet.

Neubau Appartementhaus, Osnabrück

 

Verfahrensart : einphasiger Investorenwettbewerb, 2.Platz  |  Status : abgeschlossen  |  BGF : 985 m²  |  BRI : 2895 m³  |  Leistungen : LP 1-2

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